Wieder zurück in den Beruf. Aber eben nicht einfach nur zurück.

Nach einem Arbeitsunfall verändert sich oft mehr als nur ein Gelenk oder ein Bewegungsablauf. Manche Bewegungen werden vorsichtig. Langsamer. Der Körper erinnert sich plötzlich an Dinge, über die man vorher nie nachgedacht hat.

Genau dort beginnt die Arbeitsplatzbezogene Therapie.

In unserem Therapiezentrum der Praxiswelt trainieren Patient*innen nicht einfach nur Kraft oder Beweglichkeit, sondern Tätigkeiten, die später im Arbeitsalltag wieder funktionieren sollen. Heben. Tragen. Überkopfarbeit. Leiter steigen. Greifen, Halten, Akkordarbeit, Feinmotorik. Dinge, die erstmal ganz gewöhnlich wirken, bis sie fehlen.

Die beruflichen Anforderungen werden dabei gezielt in die Therapie integriert. Gemeinsam mit Physio-, Ergo- und Medizinischer Trainingstherapie entsteht Schritt für Schritt ein Trainingskonzept, das nah am echten Berufsalltag bleibt. Fast ein bisschen Werkbank statt Therapieraum manchmal.

Grundlage dafür ist unter anderem das EFL-System nach WORKWELL / ISERNHAGEN. Mit standardisierten Leistungstests wird geschaut, welche Belastungen schon möglich sind und wo noch Unsicherheiten oder Grenzen liegen. Daraus entsteht ein sehr konkretes Bild. Nicht theoretisch, sondern alltagsnah.

Denn Rehabilitation endet nicht dort, wo eine Bewegung wieder möglich ist, sondern dort, wo Vertrauen in den eigenen Körper zurückkommt.

Im Therapiezentrum für Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Rehabilitation in der Praxiswelt begleiten wir unsere Patient*innen seit April auf genau diesem Weg. Mit Zeit, Erfahrung und einem Blick auf das, was nach der Verletzung wieder möglich werden soll.

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