Die Krebsvorsorge der gesetzlichen Krankenkasse beinhaltet:
Für den Mann:
(ab 45. Lebensjahr)
- Eine "Inspektion" der Haut
- Das Abtasten der Leistenlymphknoten, der äußeren Genitale, der Prostata und des Enddarms.
Für die Frau:
... ist keine urologische Krebsvorsorge vorgesehen.
Diese Festlegungen wurden vor 25 Jahren getroffen und nicht weiter dem aktuellen Wissenstand angepasst. Eine erweiterte urologische Krebsvorsorge ist nach Meinung der urologischen Berufsverbände nötig, um eine Krebserkrankung frühzeitig erkennen zu können. Auch andere Erkrankungen (wie z.B. Steinleiden oder Fehlbildungen) können bei einer Vorsorgeuntersuchung frühzeitig erkannt werden.
Auf Ihren Wunsch kann die Krebsvorsorge um folgende Leistungen erweitert werden:
- Urologische Ultraschalluntersuchung (Nieren, Blase und Prostata)
- Bluttest für Prostatakrebs (PSA-Wert)
- Urinzytologie und Blasenkrebs-Markertest (auch für mögliche Harnleiter- und Nierenbeckentumorerkrankungen)
- Urinuntersuchung
Eine Kostenaufstellung erhalten Sie an unserem Praxis-Empfang.
Bei Fragen sprechen Sie bitte das Praxisteam bzw. den Arzt selbst an.
Wenn Sie keine erweiterte Krebsvorsorge wünschen, werden Sie nicht benachteiligt und die Privatliquidation erfolgt nicht, wenn die aufgeführten Untersuchungen Bestandteil einer Behandlung nach den kassenärztlichen Leistungen (GKV) zur Förderung der Gesundheit und zur Verhütung von Krankheiten sind.